Wer ist Herdin?

DER KÜNSTLER 

Der Künstler und Maler Herdin Radtke begann schon als 8-Jähriger 3- Dimensionale Formen aus Lehm zu kneten und sich nach unten verjüngende Wolkenkratzer aus der Vogelperspektive zu zeichnen und perspektivisch zu malen. Ohne zu wissen wohin die Reise geht, zeichnete und malte er aus Freude an der Sache, bis er nach dem Gymnasium mehr zur Gitarre griff als zum Buntstift.

Das änderte sich zu Beginn der 70ger Jahre und er verschrieb sich ab dann vollständig der Malerei mit Ölfarben. Der Bildhauer und Maler Heinz Wilhelm Becker brachte Ihn zu dieser Entscheidung.

Er zog nach Rom und studierte dort in den folgenden Jahren an Hand von vielen großartigen Malern der Vergangenheit die Darstellung des Lichtes in der Malerei. Rembrandt, William Turner und auch die hervorragenden Stilleben- und Blumenmaler der alten holländischen Schule waren seine Vorbilder; für die damals schon aufkommende sogenannte “ moderne Kunst “ hatte er nicht viel übrig. Ihn faszinierte zu sehr die großartige Malerei der Vergangenheit und damit auch die Möglichkeit maltechnisch alles darstellen zu können was er in der eigenen Vorstellung in sich trug.

Zufall oder Fügung des Schicksals führten Ihn nach einer langen, ermüdenden Fahrt durch Spanien nach Calanques, wo er nur eine Nacht nächtigen wollte. Aus dieser Nacht wurden ca. 5 Jahre von 1978 bis 1982/83 logierte er in der Calle del Call NR 4 und gehörte recht schnell zu der letzten Gruppierung von internationalen Künstlern die im Umkreis von Salvadore Dali in Cadaques Ihren Wirkungskreis hatten. Eingeführt wurde er von dem dort schon lange ansässigen Deutschen Maler Bengel, der sich als einziger als Salvadore Dalis Schüler betiteln durfte. Es folgten 5 ziemlich wilde Jahre in diesem zauberhaft malerischen Ort und erstmalig tauchte er ein in die große Welt der Kunst mit Ihren Machenschaften und Persönlichkeiten. Bei all dem aber malte er immer wieder mit großer Begeisterung und der damalige Sekretär Dalis Enrique Sabater kaufte Ihm durch die Vermittlung über den Südamerikaner Carlos Lozano einige Original Ölbilder ab; dadurch entstand ein persönlicher Kontakt auch zu Gala und Salvadore Dali.

Die Restaurationsarbeiten im Auftrag Enrique Sabaters an einigen alten Werken Dalis vertieften den Kontakt und das Ausdrücken einer übergroßen Zahnpasta Tube über 2 übereinander gestülpte typisch spanische Holzstühle in dem Dali Museum in Figueras bleiben Herdin Radtke ewig in Erinnerung. Als Erlös für diese verschiedenen Tätigkeiten erhielt H.R. eine kleine Sammlung von Original Lithographien. Bei einem privaten Fest im Hause Dalis, bei dem Herdin unter anderem das russische Lied OCHI CHERNYE  für Gala und die Toscelli Serenade für S.Dali sang, entlohnte Ihn der Künstler spontan höchst persönlich mit einem seiner wohl bekannten Spazierstöcke aus Ebenholz mit einem handgeschnitzten Windhundkopf als Knauf.

Diese Begegnung und diese Zeit unter einem surrealen malerisch künstlerischen Dach sollten das spätere malerische Wirken Herdin Radtkes stark beeinflussen. Er war von der sogenannten “Moderne Kunst “ nicht genug überzeugt und suchte in den folgenden Jahren immer wieder nach einer neuen Identität in der Malerei. Für Ihn war der Surrealismus die letzte Form der Malerei in der neben dem Erfindergeist auch noch hohes handwerkliches Können eingesetzt wurde.

1982/83 verließ Herdin Radtke Cadaques und ging für einige Jahre zurück nach Deutschland. In Schloss Seefeld am Ammersee arbeitete er einige Zeit in einem kleinen Atelier und beschäftigte sich mehr und mehr mit den Grundtechniken der Ölmalerei und der Entstehung und Gestaltung von Formen in Verbindung mit Licht und Farben auf der Leinwand. Dazu malte er immer wieder Bilder angelehnt an die alte holländische Stillleben- und Blumenmalerei; erste Neugierige meldeten sich bei Ihm, um etwas von Ihm als Meister der Farben und des Lichtes lernen zu können. Nun begann er seine Maltechnik noch zu verfeinern und mehr und mehr zu analysieren. Er hielt die ersten Workshops und war der erste, der in der sogenannten klassischen Öl Malerei die neuen Malmittel einsetzte und sogar ein eigenes Malmittel entwickelte dass er noch bis heute benutzt; spektakulär auch das Einsetzten des Malmittels indem er es nicht wie früher gebräuchlich auf den Pinsel aufnimmt und dann damit die Farben verdünnt…..er streicht es direkt auf eine vorher speziell grundierte

Leinwand und nutzt so den hauchdünnen gleitenden Film als leicht vermalbaren Malgrund auf dem er dann Form, Farbe und Licht gekonnt miteinander vermischt. Das Malmittel beschleunigt außerdem den ersten Trocknungsprozess und erlaubt durch mehrmaliges Auftragen in relativ kurzen Abständen “ stückchenweises Malen“ . Das wiederum gibt parallel dazu die Möglichkeit das Bild mit Lasuren zu vertiefen und ihm mit Licht und Schatten einen 3D Effekt zu verleihen. So entsteht nach Herdin Radtke die SEELE des Bildes.

All diese Erkenntnisse spornten Ihn noch mehr an, sich über die formelle Gestaltung von Bildern in Ihrer Gesamtheit Erkenntnisse zu schaffen. In dieser Zeit entwickelte er auch über dem Licht und Farbaufbau den sogenannten   “großen, mittleren und kleinen Plan mit Schmetterling “ als Grundkonzept für alle realistischen Darstellungen bis hin zur Abstraktion. Er lebt weiterhin vom Verkauf seiner Bilder angelehnt an die alte Holländische Malerei, experimentiert aber parallel dazu schon mit seinen sogenannten Wellenbildern und der Welle als lineares und wissenschaftlich, physikalisches Konzept für einen neuen Bildausdruck. Das wird später zum Grundstein mit dem er der Malerei an sich eine neue Identität im 21. Jahrhundert verleihen wird.

1990 verlässt Herdin Deutschland und zieht nach Frankreich in einen kleinen, malerischen Ort mit Namen Saint Pompon. Ohne die Sprache zu sprechen widmet er sich ganz der Malerei und erarbeitet Stück für Stück eine Lehrmethode speziell für die Ölmalerei. Dabei helfen Ihm laut seiner Aussage die vielen Fragen seiner Schüler in seinen mehr und mehr gefragten Workshops mit denen er sich finanziell über Boden hält. Der Kontakt mit dem Galeristen Bernard Bardou, Inhaber von 9 Galerien in Frankreich, aktiviert auch sein Malerleben und lässt den Pinsel nicht trocken werden. Sein üppiger Barock ähnlichen Blumenbilder und Stillleben erobern den kompletten französischen Markt wobei er unermüdlich auch an seiner Lehrmethode arbeitet. Ab der Jahrhundertwende 2000 hört er konsequent auf diese Art von Gemälden zu malen und widmet sich mehr und mehr den Workshops, um damit auch seine nun von Ihm nach seinem Wohnort ST. POMPON genannte POMPONISTISCHE LEHRMETHODE zu vervollständigen.

Er pendelt nun zwischen Deutschland und Frankreich hin und her und veröffentlicht in den Jahren 2008/09 die Fachbücher MAGIE DER ÖLMALEREI und ÖLMALEREI LANDSCHAFTEN.

Damit wird seine Lehrmethode geschützt und es folgen in den kommenden Jahren ca. 30 von ihm produzierten Lehrfilme. Seine Lehrmethode wird ab dann immer mehr in ganz Europa praktiziert und es gründet sich sozusagen von selbst die pomponistische Bewegung, in der die Art und Weise besonders das Licht im Bild zu steuern immer mehr verbreitet wird.

Als Krönung entwickelt und entdeckt Herdin Radtke in den Jahren 2017/18 die Urformel der 3 D Malerei:

DER VISIONÄR UND ENTDECKER

TRIBUS OMINA

                   FLÄCHE : LINIE + FLIESSENDER KONTRAST= 3D BILD VISION

Er publiziert sie nach und nach, hält Vorträge und arbeitet zurzeit an 2 Büchern die dieses Thema intensiv behandeln. Malerisch setzt er die Thematik der mentalen Lichtsteuerung im Bild in seinem Bildausdruck immer mehr ein.

Dieser wird bestimmt durch das VERBINDEN, KREUZEN UND GEGENÜBERSTELLEN verschiedener Radien in WELLENFORM. Dazu kommt das gezielte Einsetzen von Licht und Schatten, wodurch sich verschieden farbige überlappende Volumen bilden, die sich mit realistischen Formen verbinden. Das Unsichtbare in unserer phantastischen einzigartigen Welt in Harmonie sichtbar zu machen und die Welle als futuristische Form und tragende Funktion in unserer Gesellschaft in der Gestaltung eines Gemäldes einzusetzen bestimmen von nun an seine Werke und leiten damit als  Danksagung an unser Dasein auf diesem Planeten eine neue Ära ohne absehbares Ende in der zeitgenössischen Kunst ein. Über allem setzt er wie einen Sonnenschirm des Lebens die Leidenschaft des Malens, das gekonnte Spiel mit Licht, Farbe und Form. All das sieht er als treibende Kraft bei der Entstehung von Bildwerken und öffnet damit einen neuen leidenschaftlichen Garten der schönen Künste und gibt somit der ernsthaften Malerei eine neue Dimension im 21. Jahrhundert.

Als er einem Freund ( Dozent für künstliche Intelligenzen an einer Universität) die Urformel der 3 D Malerei ( Fläche : Linie + Fließender Kontrast = 3 D Bild Vision ) erklärte, sagte dieser : Du bist entweder verrückt oder ein Genie…Herdins Antwort : Am liebsten beides. Laut seiner Aussage wird die realistische Malerei in Zukunft eine neue Identität finden und sich aus der sogenannten modernen Kunst Scene herausheben, um wieder seiner wertvollen Ursprünglichkeit gerecht zu werden , den Menschen glücklich und zufrieden zu machen und Ihn zum Staunen zu bewegen. Von Menschen gemalte Bilder sind Seelenbekenntnisse und zeigen Ihre Gefühle; das ist es was der Mensch wieder braucht und was Ihn ausmacht…und was Ihn verbindet.

Nur dann entstehen vielleicht wieder Werke …unvorbereitet und nicht geplant … die als Kunstwerke bezeichnet werden können… und die Kunst findet wieder zurück in Ihr ursprüngliches Gefüge der Harmonie und der Wirklichkeit des Lebens.

DER MUSIKER 

Mit 17 Jahren fand Herdin Radtke auf dem Dachboden eines Bauernhofs in Westfalen eine uralte angebrochenen Laute mit einem handgeschnitzten Mozart Kopf. Er kaufte sie für 10 DM und reparierte sie; seit der Zeit entdeckte er seine Liebe zur Musik. Über den Klang der Laute fand er zur Gitarre, die Ihn von da an sein Leben lang begleiten sollte. Die Zeit der Beatles prägte ihn zuerst musikalisch, doch dann zog es ihn mehr hin zu den Balladen. In München ansässig machte er die Bekanntschaft von Konstantin Wecker, der, gerade am Beginn seiner Karriere stehend, für ihn einige Songs schrieb. Produziert wurden diese vom damaligen Alt Sänger Fred Bertelmann in Verbindung mit dem Produzenten H. Fitz … (mein Mädchen ist eine Lady…. Du wohnst nun schon seit langer Zeit…)

Die Produktion zerschlug sich jedoch, da die damalig BASF mit der Produktion von Schallplatten aufhörte…Herding ging von nun an mit seiner Maler Karriere in die Welt hinaus und sah die Musik als seine zweite Leidenschaft. Im Jahre 1982, von Spanien zurückgekommen, trug er einige selbst komponierte und getextete Songs in der Tasche, die er dann mit seinem damaligen Freund und Musiker Mimo Patete aus Italien für eine Schallplatte selbst produzierte. Mit Musikern aus der Scene, wie zum Beispiel dem Gitarristen Toto Blanke wurde das ganze verfeinert. Gleichzeitig verwirklichte  er die Schallplatte „Die schönsten Lieder aus meiner ostpreußischen Heimat……“ erst im Selbstverlag Sunrose, doch dann bei der damaligen TELDEC offiziell erschienen Die Platte widmete er seinen Eltern, die wie er selbst auch noch aus dem ehemaligen Ostpreußen stammen. Beide Musikwerke sowohl die Balladen als auch die Ostpreußischen Lieder sind auch heute noch als CD`s erhältlich.

Trotz seiner Erfolge in der Malerei hat ihn die Musik und die Lieder schreiben nie losgelassen und auch heute wieder arbeitet er an der Neuerscheinung einer CD mit selbst getexteten und komponierten Balladen.

DER FACHBUCHAUTOR & FILMEMACHER

Als Fachbuchautor zweier Bücher über die Techniken der Ölmalerei „Magie der Ölmalerei“ und „Ölmalerei Landschaften“ erschienen im Frech Verlag, ist er über die Grenzen hinaus bekannt. Sie wurden ins Holländische und ins Französische übersetzt. Die Produktion von ca. 30 Lehrfilmen nahm er, damals noch in Frankreich wohnend, selbst in die Hand und bis heute entstehen laufend neue Filme, in denen er an Lehrbildern zeigt, wie Landschaften, Blumen, Stillleben, Portraits  und surreale symbolische Bilder von Grund auf an nach seiner von Ihm entwickelten POMPONISTISCHEN LEHRMETHODE  gestaltet werden können.

Seine Entdeckung der Ur Formel der 3D Malerei TRIBUS OMINA verhalf Ihm dabei. Heute verfügt er damit über ausgezeichnetes gesetzlich geschütztes Lehr – Material, das nicht nur der realistischen Malerei an sich eine neue Identität verleiht, sondern laut seiner Aussage in Zukunft auch stark neue Wege in der Mal Therapie und im Kunstunterricht weisen wird.  Ziel ist es unter anderem auch auf dem Gebiet der Ölmalerei, das bisher als sehr schwierig angesehen wurde, Interessierten auf einfache aber niveauvolle Art und Weise ein Grund-Wissen zu vermitteln, damit sie später malen KÖNNEN  was sie WOLLEN vom Realismus hin bis zur Abstraktion.

DER MENSCH HERDIN

Überall und immer etwas zu spät, aber mit seinen Ideen immer etwas voraus. Fröhlich und gut gelaunt, ein Lied auf den Lippen aber in seiner Arbeit sehr ernst und hilfsbereit. Mit dem Kopf durch die Wand und NICHT gibt es NICHT!! Reisefreudig, deshalb immer auf Achse. Man muss Ihn nehmen, wenn er da ist, weil man nie genau weiß wann er wiederauftaucht; immer neue Ideen, optimistisch und freizügig …der Franzose sagt: Er ist ein CHERCHEUR (Suchender) er ist einfach HERDIN…ein zweiter ist schwer zu finden…er ist einfach wie er ist …… Mensch.